Jagd-Erlebnis-Tag im Westerwald – wieder ein großer Erfolg

Selten hat kühles Herbstwetter so gepasst wie beim 2. Westerwälder Jagd-Erlebnis-Tag. Der Himmel war bewölkt, ab und zu tröpfelte es ganz leicht. Dies hielt die Besucher nicht davon ab, bei dieser zweiten Auflage zu hunderten das Gelände des Stöffel-Parks zu bevölkern. Am Ende sprachen die Veranstalter von gut 2500 Teilnehmern.

Faszinierende Greifvogelschau

Es war ein Tag der das Prädikat „Erlebnis“ mehr als verdient hatte. Die vielen Besucher aus nah und fern bekamen mit einer Hubertusmesse einen eindrucksvollen Beginn eines unterhaltsamen Tages zu dem die Besucher zu einer „Stöffel-Tour“ eingeladen und auf dessen Weg alles rund um die Jagd angeboten wurde. Dies ging von der Vorstellung der Jagdhunde, bis hin zu einer Greifvogel-Schau, die von Falkner Kai Hengstermann aus Bad Marienberg unter anderem mit einem Steppenadler am Stöffel-See präsentiert wurde. Das dabei auch mal ein kleines Malheur passieren kann, wurde mit dem „ausbüchsen“ von Kolkrabe „Jacko“ während einer Live-Demonstration gezeigt. Dieser machte sich aus dem Staub, wurde aber längere Zeit später wieder angelockt. Er hatte es sich auf einem Vorsprung an der Basaltwand gemütlich gemacht.

Jagdsignale deuten, Enten bergen, Wildschweine schnitzen

An den Anfang der Live-Schau des Falkners setzte der Veranstalter eine Jagdmusik-Vorführung bei der die Besucher so manches Jagdsignal hörten und erklärt bekamen. Action konnte auch bei der Vorführung der Jagdhunde erlebt werden. Ein mit frischem Laub geschmücktes Gatter sollte auf Kommando übersprungen werden, eine Entenattrappe durfte aus dem Stöffel-See geborgen werden. Der aktive Dackel erreichte das Jagdstück nur schwimmend, der Labrador war mit 10 weiten Sprüngen bei der „Beute“. Weiter ging das Angebot an vielen Ständen in Sachen Jagd. Dazu gehörten zahlreiche Tierpräparationen genauso wie die „Rollende Erlebnisschule Wald und Wild“ die nicht nur Kindern die Jagd und die Natur näher brachte. Viele Besucher zeigten sich am Stand von Andreas Bohl, der die Besucher schon allein mit dem lauten Klang seiner Kettensäge anlockte. Er ließ vor Ort aus einem groben Holzklotz unter anderem kleine Wildschweine oder Eulen entstehen.

Was tun bei einem Wildunfall?

Auf dem weiteren Weg über das weitläufige Stöffel-Park-Gelände hatten die Besucher dazu noch die Gelegenheit, sich am Stand der Polizei Information zu holen, was zu machen ist, wenn zum Beispiel ein Wildunfall passiert ist. Oder es wurde die Gelegenheit geboten, mit einem Geländewagen eine Rundfahrt über das Gelände zu unternehmen.

Ein Tag, der allen gefallen hat

Nicht zu kurz kam auch das Thema Jagd-Mode, die gleich an mehreren Ständen zum Kaufen animierte. Den kleinen Besuchern wurde dann noch die Gelegenheit geboten, an einem Wildtier-Ratespiel teilzunehmen. Die etwas größeren Kinder ab 16 Jahren hatten dann noch die Gelegenheit, sich an einem Schießkino mit der Waffe zu zeigen. Alles in allem ein Tag, der nicht nur Jäger oder Jagdhelfer zufrieden stellte. Auch so mancher Besucher, der sich nur für diesen Tag den Stöffel-Park ansehen wollte, hatte viel Spaß bei freiem Eintritt.

  Impressionen vom Jagd-Erlebnis-Tag 2015

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